Honig-Verband e.V.

Pollen (Blütenpollen, Blütenstaub)

Pollen (auch als Blütenpollen oder Blütenstaub bezeichnet) ist ein natürlicher Bestandteil von Honig und macht ca. 0,1 % im Honig aus. Durch die Sammeltätigkeit der Bienen gelangt der Pollen, vermischt mit Nektar und Enzymen in den Honig. Für die Bienen stellt Pollen eine eiweißreiche Nahrungsquelle dar und dient insbesondere der Aufzucht und Ernährung der Larven und Ammenbienen. Blütenpollen enthält Flavonoide und Aminosäuren, die allgemein als gesundheitsfördernd gelten.

 

Säuren

Honig enthält verschiedene organische Säuren, die seinen Geschmack deutlich prägen und anregend auf Appetit und Verdauung wirken. Die wichtigste Säure ist die Gluconsäure und in geringen Mengen können z. B. auch Ameisen-, Milch-, Oxal- und Citronensäure vorkommen.

 

Vitamine

Honig enthält u. a. Spuren von Vitamin C, B1, B2, B6, Biotin und Pantothensäure. Während beispielsweise Vitamin B1 für die Verwertung von Kohlenhydraten unbedingt erforderlich ist, leistet Vitamin C einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Eisenausnutzung.

 

Zuckerverbindungen

Im Honig findet sich von Natur aus eine komplexe Mischung verschiedener Zuckerarten. Die Zusammensetzung dieser Zucker bestimmt auch die Konsistenz der verschiedenen Honigsorten. Rapshonig z. B. enthält mehr Traubenzucker als Akazienhonig und kristallisiert somit gleich nach dem Schleudern aus, während Akazienhonig oder Tannenhonig zwei Jahre und länger flüssig bleibt. Die im Honig vorherrschenden Kohlenhydrate, Frucht- und Traubenzucker, liefern Energie und fördern in Verbindung mit honigeigenen Wirkstoffen Kondition und Konzentration.