Honig-Verband e.V.

Aminosäuren

In 100 g Honig sind durchschnittlich 100 mg freie Aminosäuren enthalten. Diese werden im menschlichen Körper für ein reibungsloses Stoffwechselgeschehen benötigt. Mit einem Anteil von 50-85 % ist Prolin die am stärksten vertretene Aminosäure und gilt auch als Kriterium der Honigreife.


Aromastoffe

Es konnten bereits über 120 Aromastoffe im Honig nachgewiesen werden. Sie bewirken den unterschiedlichen Geschmack und Geruch der verschiedenen Honigsorten und regen Appetit und Verdauung an.

 

Enzyme

Viele der im Honig enthaltenen Eiweiße sind Enzyme. Diese sind Wirkstoffe, die durch Bienen dem Honig zugesetzt werden und so zu dessen „Reifung“ beitragen. Bis ins Honigglas können sie die natürliche Zuckerzusammensetzung verändern und erklären so die Zuckervielfalt des Honigs. Bei der enzymatischen Zuckerumwandlung entstehen Stoffe mit antibakterieller Wirkung, die u. a. die lange Haltbarkeit des Honigs und seine lindernde Wirkung bei Infektionen bewirken.

 

Mineralstoffe und Spurenelemente

Honig enthält in unterschiedlichen Mengen Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium sowie die Spurenelemente Eisen, Kupfer, Mangan und Chrom. Beispielsweise sind die Eisenmengen im Honig zwar gering, doch wird die Ausnutzung dieses wichtigen Spurenelementes durch die gleichzeitige Anwesenheit von Vitamin C verbessert und bereits 2 EL Honig können ca. 70% des durchschnittlich täglichen Eisenverlustes ausgleichen. Während Honigtauhonige oftmals einen höheren Gehalt an Eisen und Kalium aufweisen, sind Blütenhonige meist reicher an Calcium. Generell gilt, dass Honigtauhonige die Nektarhonige in Ihrem Mineralstoffgehalt noch überbieten.