Honig-Verband e.V.

Wissenswertes

Sensorische Vielfalt von Honig

 

Honige von A bis Z

Weite homogene Landschaften in der ganzen Welt bringen sortenreine Honige hervor, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben. Ob üppige Lavendelfelder der Provence, dichte Eukalyptuswälder Australiens oder farbenfrohe Orangenhaine des Mittelmeeres – jede Flora bietet den Bienen dieser Welt die Möglichkeit, Nektar und Honigtau in delikate Honige zu verwandeln.
Die Fülle des Honigangebots reicht von A wie Akazie bis Z wie Zitrone. Die milde Süße des Akazienhonigs schätzt man beim Süßen von Fruchtsalaten oder zum Fünf-Uhr-Tee und Desserts lassen sich durch die fruchtige Note meist mediterraner Zitronen- und Orangenblütenhonige verfeinern. Assoziationen mit duftenden Lavendelfeldern der Provence weckt der blumige, hellgelbe und feincremige Lavendelhonig. Ein zarter Hauch von Minze charakterisiert den Lindenhonig. Und intensiv sonnengelb, wie seine Blüten, ist der Sonnenblumenhonig. Der hohe Traubenzuckergehalt des Kleehonigs verleiht ihm seine feste cremige Konsistenz und macht ihn beliebt bei Sportlern. Darin ähnelt er dem fast weißen Rapshonig, der Kinderherzen höher schlagen lässt. Eine köstliche Variation ist der kräftig-aromatische Tannenhonig vom Honigtau der Weiß- und Rottanne. Leicht harzig und tiefdunkel erfreut er Feinschmecker, ebenso wie der Edelkastanienhonig mit seinem kräftig-herben Aromenprofil. Ähnlich ist auch der dunkle Waldhonig geprägt durch seinen herben Unterton. Als Lagenhonig verdankt der Gebirgsblütenhonig sein reiches Geschmacksspektrum der Ursprünglichkeit der Gebirgsflora. Den aromaintensiven Honig des Manukabaums wussten bereits die Ureinwohner Neuseelands auch wegen seiner heilenden Wirkung zu schätzen.