Honig-Verband e.V.

Wissenswertes

Qualität und Sicherheit von Honig

 

Honig, der in Deutschland in den Handel kommt, unterliegt den strengen Auflagen und dem "Reinheitsgebot" der Deutschen Honigverordnung (HonigV vom 16. Januar 2004, Bundesgesetzblatt 2004 Teil I Nr. 4). Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Honig aus Deutschland oder dem Ausland handelt. Schließlich arbeiten die Bienen weltweit nach demselben Prinzip. In Form kontinuierlicher Qualitätskontrollen unterliegt Honig einer umfangreichen Überprüfung und auch die Ausweisung des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) und der Herkunftsangabe sind Schritte zu noch mehr Verbrauchersicherheit und -orientierung. Honig, der in Deutschland verkauft wird, verdient so das Vertrauen der Verbraucher mit klaren Informationen und geprüfter Qualität. Kenner wissen jedoch, dass es sich beim Honig grundsätzlich um ein Lebensmittel handelt mit extrem langer Haltbarkeit – ohne Qualitätsverlust des Geschmacks, der Farbe, des Aromas und des Aussehens. Es sind vor allem Fehler bei der Lagerung nach dem Kauf, die die Qualität schmälern können. Die größten Feinde des Honigs sind Hitze und Licht, außerdem Feuchtigkeit, da Honig stark Wasser anzieht. Honig sollte daher immer dunkel, bei Zimmertemperatur (18º-21ºC) und luftdicht verschlossen gelagert werden. Änderungen der Konsistenz, wie z. B. das Kristallisieren sind kein Zeichen des Verfalls, sondern – im Gegenteil – ein Qualitätsmerkmal. Dieser Vorgang ist abhängig vom natürlichen Verhältnis von Fruchtzucker zu Traubenzucker im Nektar und tritt je nach Sorte früher oder später ein. Durch vorsichtiges Erwärmen im Wasserbad (bis zu 40ºC) und Rühren wird kristallisierter Honig wieder flüssig