Honig-Verband e.V.

Ökologie

Die Honigbiene als Garant der floralen Artenvielfalt

Viele denken, dass die Aufgabe der Honigbiene einzig und allein in der Produktion des allseits beliebten Honigs liegt. Jedoch ist Ihr Beitrag zum Naturgeschehen damit weitaus unterschätzt. Wir haben den Honigbienen nicht nur den wohlschmeckenden süßen Saft zu verdanken, sondern auch den Erhalt der vielseitigen Naturlandschaften auf der ganzen Welt. Denn auf den ausgiebigen Flügen der Nektarsammlung tragen Sie zur Bestäubung zahlreicher Wild- und Kulturpflanzen bei. Bei Kontakt mit den Blüten haftet Pollen an Ihnen, der wiederum an darauf folgend angeflogenen Blüten hängen bleibt. Somit hat die Biene durch Ihre Bestäubungsleistung große ökologische Bedeutung. Durch die Blütenstetigkeit der Bienen sind sie bestrebt, immer eine Pflanzenart anzufliegen. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches, dass an ihr haftender Pollen auch zu der passenden Blütenart transportiert wird.


Auch die Landwirtschaft profitiert von den fleißigen Bienchen, da dank der Bestäubung von Kulturpflanzen durch die Bienen höhere und gesicherte Erträge erzielt werden. Der Anbau von Obst und Feldfrüchten ohne Ernteausfälle und Qualitätseinbußen wird so erst möglich. Und ein Teil der Wildpflanzen würde ohne Bienen langsam aussterben. Es wird geschätzt, dass drei Viertel aller Nutz- und Wildpflanzen von Bienen bestäubt werden.
Die Biene gilt als drittwichtigstes Nutztier. Somit ist die Imkerei ein wichtiger Garant für das Fortbestehen vieler Pflanzen und ist unersetzlich für die Bestäubung.

 

Die Honigbiene:

unersetzlich für Ökologie und Ökonomie